
© Andreas Demmelbauer
Wenn Sie als Hausbesitzer die Erneuerbare Energien in Ihre Energieversorgung einfügen möchten, dann können Sie heute auf ausgereifte Technologien in der Solartechnik beim Hausbau zurückgreifen und zwischen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten auswählen. Eine Dachfläche muss auch nicht exakt nach Süden ausgerichtet sein, um als Montagefläche für Sonnenkollektoren geeignet zu sein. Abweichungen aus der Südrichtung von bis zu 30° führen bei den in Deutschland üblichen Dachneigungen nur zu geringen Einbußen. Selbst eine Ost- oder Westorientierungen kann durch eine vergrößerte Kollektorfläche ausgeglichen werden.
Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung und zur unterstützt der Raumheizung kann ein guter Einstieg in die erneuerbaren Energien sein. Denn auf jeden Quadratmeter strahlt die Sonne jährlich eine Energiemenge von etwa tausend Kilowattstunden, was etwa 100 Liter Heizöl oder 100 Kubikmeter Erdgas einspart. Diese Art der Wärmeerzeugung ist schon lange erprobt und kann heute auch in Kombination mit einer klassischen Gas- oder Öl-Brennwertheizung, aber auch mit Biomasse-Heizsystemen besonders umweltverträglich betrieben werden. Denn mit einer Solaranlage kann in Deutschland über das Jahr gerechnet 60% des Wassers erwärmt werden.
Unter Photovoltaik beim Hausbau versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Geräuschlos und ohne Abgase produzieren Solarstromanlagen Strom direkt auf dem Hausdach oder der Fassade. Der Solarstrom kann selbst verbraucht oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Solar- Förderung lohnt sich jedoch derzeit vor allem die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz, denn der örtliche Netzbetreiber ist verpflichtet den Strom vorrangig abzunehmen.

